Mamsterrad 2.0

Mamsterrad 2.0

#258 Schlaf doch einfach, wenn dein Kind schläft

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„Leg dich doch einfach mit hin und schlafe, wenn dein Kind schläft!“ – Wie oft haben wir diesen Satz wohl schon gehört, vor allem in den Baby - und Kleinkindjahren ... ? Unsere Antwort war ein – wenn überhaupt – müdes, resigniertes Lächeln und manchmal, wenn wir noch ein bisschen Energie übrig hatten, ein leicht sarkastisch angehauchtes bis ziemlich verzweifeltes „Klar, und dann koche ich, wenn das Kind kocht, putze, wenn das Kind putzt und wasche, wenn das Kind wäscht.“ Es wirklich genau so umzusetzen, das kam uns nicht in den Sinn.

Doch eben das ist des Pudels Kern: Wir dürfen es uns so leicht wie möglich machen und wirklich schlafen oder zumindest ruhen, wenn das Kind schläft. Wir brauchen regelmäßige Pausen, um in unserem Alltag zu bestehen, und mit „bestehen“ meinen wir nicht den blitzeblanken und perfekt organisierten Hausehalt, sondern – in harten Zeiten – das pure Überleben. Insbesondere, wenn unsere Nächte noch nicht wieder erholsam sind, sind untertägige Pausen essenziell, wir dürfen, nein wir müssen uns Regenerationsphasen einbauen, das liegt allein in unserer Verantwortung und dient nicht nur unserem Wohl, sondern gleichermaßen dem unserer Kinder.

Ein weiterer positiver Effekt: Wenn du dein Kind von Anfang an einbeziehst, wenn du wäschst, putzt, kochst und es mit dir gemeinsam waschen, putzen, kochen lässt (natürlich immer seinem Alter entsprechend), dann lernt es gleich, dass sich „das bisschen Haushalt“ eben nicht von allein macht. Du zeigst ihm, was Care-Arbeit bedeutet, machst die leider viel zu oft noch unsichtbare Arbeit sichtbarer und sorgst dafür, dass dein Kleines von Kindesbeinen an lernt, dass nicht nur eine Person für all das verantwortlich sein sollte.

Wie das nun genau geht? Darüber sprechen wir in dieser Folge.

#257 Bindung ohne Burn-out mit Nora Imlau

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Bindungs- und bedürfnisorientierte Erziehung – ja, das wollen wir, dafür haben wir uns entschieden! Doch was bedeutet das genau? Welche und wessen Bedürfnisse müssen erfüllt werden, welche und wessen sind „wichtiger“ und gibt es eine Grenze? Warum fühlt es sich häufig so an, als stünden unsere eigenen Bedürfnisse immer allen anderen nach, warum bleiben wir so oft „auf der Strecke“, warum sind wir immerzu so erschöpft? und wohin soll das bitte schön noch führen?

„Warum schlittern besonders liebevolle und zugewandte Eltern immer häufiger in einen Eltern-Burn-out?“ Diese Frage stellt Nora Imlau, Journalistin, Buchautorin und Familienbildungsexpertin, in ihrem neuen Buch „Bindung ohne Burn-out: Kinder zugewandt begleiten ohne auszubrennen“*, und sie weiß: Jede fünfte Mutter ist von akuter Erschöpfung betroffen, unterliegt der kompletten Aufopferung zwischen Familie, Beruf, Partnerschaft, Freund*innenkreis. Aber ist das so richtig, muss das so sein? Wie geht bedürfnis- und bindungsorientierte Erziehung, ohne, dass wir uns selbst verlieren? Wie kann es im Alltag gelingen, auf die Bedürfnisse aller zu achten – auch unsere eigenen? Können Kinder auch mal warten und wenn ja, ab welchem Alter? Und was hat unsere eigene Prägung mit dem Ganzen zu tun?

#256 Doktorspiele im Kindergarten oder zu Hause | mit Mareike Brede aka @die.mamareike

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Wenn Kinder beginnen, ein Gefühl für ihren eigenen Körper zu entwickeln, feststellen, wie ihr Körper aussieht, wo welcher Körperteil ist, wie er heißt und wie er sich anfühlt, wächst der Wunsch, den eigenen und andere Körper weiter zu erkunden. Der Wunsch, den eigenen und andere Körper zu erkunden, Unterschiede zu entdecken und herauszufinden, wo vielleicht Gemeinsamkeiten sind, wächst. 
Da schrillen bei vielen Eltern die Alarmglocken: Doktorspiele mit anderen Kindern oder den eigenen Geschwistern – sind die erlaubt? Was ist okay und wo muss ich als Elternteil eingreifen? Wie werden Doktorspiele in der Kindertagesstätte oder im Kindergarten begleitet, gibt es Regeln und wenn ja, welche sind das?

In dieser Folge sprechen wir mit Mareike Brede von sexklaert.de aka @die.mamareike bei Instagram über Körpererkundungsspiele bei Kindern. Wir erklären, warum Doktorspiele so wichtig sind, worauf dabei zu achten ist und welche Regeln unbedingt gelten und eingehalten werden sollten.

#255 Body Positivity oder Body Neutrality mit Nora Burgard-Arp

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Wann fängt es eigentlich an, dass Kinder ein Gefühl für ihr Aussehen, für ihren Körper entwickeln? Und wie und wo werden die Weichen dafür gestellt, wie sie sich selbst wahrnehmen? Welche Rolle spielen dabei das Aussehen und die Entwicklung der anderen Kinder im Umfeld und welchen Einfluss haben Eltern darauf, wie Kinder sich selbst bewerten?

Gemeinsam mit Journalistin und Autorin Nora Burgard-Arp besprechen wir Herangehensweisen, um Kinder dabei zu unterstützen, ein gesundes und positives Körperbild zu entwickeln. Wir diskutieren, welche Rolle die Vorbildfunktion der Eltern hat und warum gerade die für uns manchmal so schwierig ist – können wir doch oft nicht „aus unserer Haut“ und hadern selbst, bewusst oder unbewusst, mit unserem Aussehen. Wir besprechen, wie wir Vorurteile abbauen können und warum es so entscheidend ist, schon früh mit der Förderung eines positiven Körperbewusstseins zu beginnen und die Bewertung anderer Körper zu vermeiden.

#254 Bye, bye, Perfektionismus

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Hör doch mal kurz in dich hinein und sei ganz ehrlich: Bist du Perfektionist*in? Wie gehst du vor, was Kindergeburtstage, Feiertage wie Ostern oder Weihnachten oder zu organisierende Veranstaltungen betrifft? Und wie ist das in deinem Alltag: Wie sind deine Ansprüche dich selbst betreffend an deine Erwerbsarbeit, den Haushalt, die Brotdosen für (oder überhaupt alles rundum) die Kinder?

Unser Perfektionismus, zu dem die allermeisten von uns neigen, ist etwas, das unglaublich tief in uns verwurzelt ist. Manchmal sind wir uns dessen schon bewusst und manchmal fällt es uns selbst gar nicht auf, wir hinterfragen nicht, wir funktionieren nur – oder versuchen es zumindest, bis wir früher oder später in die Erschöpfung schlittern. Und machen selbst dann immer weiter, gönnen uns kaum oder keine Pausen und uns fragen uns, was zur Hölle mit uns eigentlich nicht stimmt, wenn es doch bei allen anderen...

#mamacoaching #perfektionismus

#253 Die Frage nach unserem „Warum“

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Als wir vor knapp fünf Jahren angefangen haben mit dem Mamsterrad Podcast (ja, richtig gelesen, wir feiern dieses Jahr unseren 5. Geburtstag!), war unser Warum ganz klar – Imke wollte möglichst viele Mütter erreichen, um ihnen Mut zu machen, ihnen zu sagen, dass sie mit ihren Sorgen, Ängsten und Herausforderungen nicht allein sind und wie es ihnen gelingen kann, ihren teilweise wirklich sehr stressigen Alltag mit kleinen Kindern gelassener und mit mehr Leichtigkeit zu meistern. Und ich? Ich hatte seit 2016 mit Instagram und meinem Blog judetta.de eine kleine Community aufgebaut, die genau das hören sollte. Als eine der ersten habe ich damals schon dazu gestanden, dass Mutterschaft wunderschön sein kann, aber auch scheiße anstrengend. Habe gesagt, geweint, gepöbelt, dass ich nicht nur immer wieder an meine Grenzen gegangen bin, sondern oft auch darüber hinaus und dass ich mir dieses „Mama-Sein“ irgendwie anders vorgestellt hatte. Also gesagt, getan und losgelegt.

Inzwischen sind ein paar Jahre vergangen und wir haben uns verändert, unsere Situation verändert, wir sind nicht mehr die, die wir damals waren. Zeit, uns zu fragen, ob wir noch auf der richtigen Spur sind, ob sich unser Warum geändert hat und wofür wir hier eigentlich kämpfen.

In unserer 253. Folge lassen wir dich hinter unsere Kulissen und in unsere Gedanken schauen (bzw. hören). Du erfährst, warum wir das hier eigentlich alles machen und – uuuuh, Cliffhanger – wie es mit dem Mamsterrad weitergeht. Es wird gelacht, geseufzt, ein bisschen rumgealbert und natürlich auch tiefgründig gesprochen.

#252 Das Mamsterrad in New York

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Über zwei Jahre lang haben wir diese Reise geplant und uns so wahnsinnig drauf gefreut – wir konnten es kaum glauben, als wir dann wirklich irgendwann am Flughafen standen und unser bislang größtes gemeinsames Abenteuer neben dem Podcast antraten: eine Woche New York City, definitiv unser Highlight in 2023.

In dieser Folge erzählen wir dir von unserer Zeit in New York. Wir verraten, was wir alles gesehen haben, wo wir untergekommen sind, was uns am besten gefallen hat, welche Herausforderungen wir gemeistert haben und warum dieser Urlaub für immer als einer der schönsten in unserer Erinnerung bleiben wird.

#251 Dein neuer Alltag als Mehrfachmama – mit Kaiserschlüpfer

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Man soll ja bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist, und deshalb ist die vierte Folge unserer kleinen Sonderstaffel mit Daniela und Julia von Kaiserschlüpfer nun erst mal die letzte (für jetzt, nicht für immer, bestimmt). Zusammen mit den beiden tollen Frauen besprechen wir, wie es gelingen kann, aus dem Wochenbett als Mehrfachmama gut zurück beziehungsweise überhaupt erst einmal in den ganz neuen Alltag hineinzukommen.

Wir hoffen, dir hat unser Kaiserschlüpfer-Special, inzwischen bestehend aus acht Folgen, genauso gut gefallen wie uns. Und jetzt viel Spaß beim Hören der letzten Folge!

#250 Mental Load, Financial Load, Overload? Mit Echte Papas

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Dass Mental Load insbesondere bei den Müttern eine riesige Belastung darstellt, ist längst kein Geheimnis mehr, und darüber haben auch wir schon oft gesprochen. Doch wie sieht es bei Vätern aus? Haben sie ähnliche mentale Belastungen? Und was ist überhaupt „Financial Load“? Welche Sorgen, Ängste und wie viel Druck machen sich im Alltag bemerkbar, wenn man in einer Gesellschaft aufgewachsen und sozialisiert ist, in der die „Ernährung der Familie“ komplett dem Vater zugeschrieben wurde (und leider noch allzu oft wird)?

Wir haben uns zwei unserer Lieblingsväter eingeladen, Marco Krahl und Florian Schleinig vom „Echte Papas Podcast“. Mit ihnen sprechen, lachen, schimpfen wir über die unterschiedlichen Damoklesschwerter des modernen Familienalltags und überlegen, wie wir Eltern noch enger zusammenrücken können, um uns jegliche Familienverantwortung gerecht aufzuteilen.

#249 Die Partnerschaft im Wochenbett - mit Kaiserschlüpfer

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Und da ist sie auch schon, die dritte Episode unserer Winterstaffel zusammen mit Daniela und Julia, den beiden Gründerinnen von Kaiserschlüpfer. Diesmal geht es um deine Partnerschaft, wenn die Familie noch einmal um ein Mitglied gewachsen ist. Du wirst es wissen: Paar bleiben ist im Familienalltag sowieso schon eine ganz besondere Herausforderung. Doch wenn ein neues Baby da ist und das Familienmobile, von dem wir sinnbildlich so gerne sprechen, wie verrückt wackelt, also der ganze Alltag neu ausbalanciert werden möchte, wie kann es dann gelingen, als Paar an einem Strang zu ziehen?

Die gute Nachricht: Klar geht das. Und in der Folge schenken wir dir ein paar Impulse, wie. Viel Spaß beim Hören und PS: Auch zum Anschauen auf YouTube!

Über diesen Podcast

Mamsterrad 2.0 – Endlich alt genug

Wir sind mit diesem Podcast älter geworden. Unsere Kinder auch.
Über 300 Folgen lang ging es hier ums Mamasein. Um Erschöpfung, um Selbstfürsorge und um die Frage, wo wir bei der ganzen Sache eigentlich selbst bleiben. Die alten Folgen bleiben. Und der Podcast wächst weiter.
Ich bin Imke Dohmen, Mamacoachin aus Hamburg, 49, Mutter von zwei Töchtern im Teenageralter und seit 15 Jahren verheiratet.
Wechseljahre bei mir, Pubertät bei den Kindern- Puh!
Hier findest Du Worte, Einordnung und ehrliche Impulse für eine Lebensphase, in der vieles gleichzeitig passiert. Der Körper verändert sich, obwohl wir nichts anders machen als sonst. Die Konfektionsgröße passt plötzlich nicht mehr. Die Reizbarkeit kommt schneller, als uns lieb ist. Und alte Muster wie People Pleasing oder das ständige Funktionieren werden wieder lauter, obwohl wir dachten, wir wären damit längst durch.
Sind wir alt? Oder endlich alt genug?
Es geht um Sexualität, die anders wird. Um Freundschaften, die sich nochmal neu sortieren. Um Geld, Verantwortung und Rollenverteilung in der Familie. Um Beziehungen zum Partner, zu den pubertierenden Kindern, zu den eigenen Eltern und zu uns selbst.
Und um die Ahnung, dass jetzt eine Zeit beginnt, in der wir wieder mehr Platz einnehmen dürfen.
Mal alleine, mal mit Gästinnen. Auf Augenhöhe, psychologisch fundiert und mit Humor da, wo er hingehört.
Falls Du Mamsterrad schon kennst: Schön, dass Du wieder dabei bist.
Falls Du neu bist: Mach es Dir bequem. Wir hören uns sonntags.

von und mit Imke Dohmen

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