Mamsterrad 2.0

Mamsterrad 2.0

Transkript

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00:00:00: Willkommen

00:00:01: beim MAMSTERRAD.

00:00:02: Dein Podcast übers Mama sein, Frau sein und alles was dazwischen funkt mit mir Imke Domen Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge MAMMSTERRAD II.

00:00:17: Null.

00:00:17: Ich freue mich riesig dass du dabei bist Und noch für Risiker freu ich mich das ich diese folge wieder nicht alleine bestreiten darf oder muss.

00:00:24: Ich habe mir heute eine Gäste eingeladen.

00:00:27: Sandra Tschöpe Herzlich Willkommen an Bord.

00:00:31: Ja Vielen Dank für die Einladung, Kim.

00:00:34: Sandra, dich habe ich kennengelernt vor gut einem Jahr.

00:00:38: Da habe ich bei dir eine Fortbildung gemacht für Psychotherapeuten, Verhaltenstherapie auf Eheil-Praktikerin mit Thema Schwerpunkt Frauen in den Wechseljahren begleiten.

00:00:53: Das war für mich noch sehr eigenbedarfstechnisch damals.

00:00:56: Habe es aber auch tatsächlich schon in meiner Praxis ein bisschen mit integriert, weil wir werden Gott sei Dank ja alle älter wie der Titel vom Amsterer zwei Punkt Null besagt das heißt du bist vom Fach Sandra.

00:01:07: was bist Du?

00:01:08: wer bist Du?

00:01:09: warum bist Du heute mit mir hier an Bord?

00:01:13: Ja also ich bin Psychologin und psychologische Psychotherapeutin Verhaltenstherapeutin mit einer Privatpraxis in Hamburg.

00:01:23: Und ja, ich bin selbst vor einigen Jahren durch die Wechseljahre sehr durchgeschüttet worden und bin dann so ein bisschen ab die Suche gegangen, warum es mir so ging wie es mir ging weil ich damals noch nicht wusste das ist die wechseljahr waren, worum es mich nicht gut ging.

00:01:38: Ich hatte Stimmung, Schwankung, ich hatte massive Schwierigkeiten zu schlafen.

00:01:42: Energieverlust hat sich natürlich irgendwie auch mein Alltag und meine Arbeit ausgewirkt.

00:01:46: Und so bin ich dann, die habe ich recherchiert.

00:01:49: Dachte erstes wäre die Schilddrüse weil ich eine Schildrösenerkrankung hab immer wieder von den Ärztinnen gehört nein Werte sind alle in Ordnung.

00:01:57: Ich konnte mir einfach nicht erklären warum es mir so ging wie's mir ging und hat mich aber trotzdem weiterhin den Thema Schildtröse beschäftigt und bin da irgendwie immer tiefer auch das Thema Hormone eingestiegen.

00:02:07: und dann kam irgendwann das erste mal der Begriff Pyramenopause.

00:02:12: Wieso wusste

00:02:14: ich da bisher nichts?

00:02:15: Hab ich nicht so bei gelernt im Studium, in der langwierigen Weiterbildung zu Psychotherapeuten.

00:02:21: Und so hab' ich dann so ein Leap-Dive an das Thema gemacht und hat sich mir eine ganze neue Welt eröffnet.

00:02:27: Irgendwann habe ich das quasi in meine Arbeit integriert und hab' da diese Fortbildung entwickelt, an der du ja teilgenommen hast und parallel eben auch noch online oder vor Ort Beratungspraxis für Frauen die in den Wechseln sind eben mit den psychischen Symptomen zu kämpfen haben und eben zur Diagnostik oder zur Abklärung Beratung zu mir kommen.

00:02:47: So

00:02:48: bin

00:02:48: ich zu dem Thema gekommen, genau!

00:02:51: Miami No Mind, wir verlinken das auch natürlich in den Show Notes.

00:02:55: Hören davon aber jetzt noch ein bisschen weil genau das ist der Schwerpunkt.

00:02:59: also ich hatte vorletzten Folge schon eine nette Kollegin wollte ich gerade sagen die uns sehr viel über die körperlichen Symptome abgeholt hat weil auch da es einfach echt manikfaltig ist so viel was auf einmal auf uns einprasselt.

00:03:16: Aber es ist halt auch die Züche.

00:03:17: Ich habe das bei mir gemerkt im letzten Jahr massiv, dass ich wirklich ... Oh, ich hatte so fast Hengover gesagt!

00:03:25: Das ist natürlich nicht, was ich verkartet war aber ich hab mich die ganze Zeit wie als ob eine Decke auf mir liegt.

00:03:31: Alles war irgendwie schwerer, alles war die Leichtigkeit weg.

00:03:34: Ich war sehr anfällig für Stimmung gut was jetzt auch vielleicht zu Hause mit einer puppeterner Tochter nicht so ein zauber Kunststück war aber es war wirklich ich habe mich selber nicht wieder erkannt weil eigentlich eine Frohnatur bin!

00:03:49: so schnell nichts umhaut.

00:03:50: Und auf einmal habe ich richtig gemerkt, ich bin nicht belastbar!

00:03:54: Ich bin von jetzt auf gleich in der Stimmung von unten nach oben gesprungen und auch gerne mal einfach angefangen zu weinen, obwohl es überhaupt keinen Grund gab, also es gab bestimmten Grund für mich aber das war eigentlich nicht so dass ich jetzt wirklich in Tränen ausbrechen musste.

00:04:08: Was ist das?

00:04:08: Warum ist die... oder ja, ich weiß, dass es die Züge tatsächlich ein bisschen mit Leidenschaft gezogen wird.

00:04:14: Aber was passiert da?

00:04:16: Warum?!

00:04:17: Und warum so viel?

00:04:19: So eine Stimmung, Schwankung, Depressionen, Schlafstörung, Angstzustände.

00:04:24: Meine Güte Sandra!

00:04:25: Was passiert da mit uns?

00:04:27: Grundsätzlich finde ich immer dieses Bild von dem Orchester ganz gut wenn wir uns vorstellen unser Körper und alle Zusammenhänge im Körper die Hormone, die Neurotransmitter alles was irgendwie für den Ablauf im Körper zuständig ist und besonders eben auch in unserem Gerirren.

00:04:41: Die spielen über Jahrzehnte ja sage ich mal ein schönes runde Musikstück Und zwar bei der Frau eben jedes Mal in den Zyklus, das heißt es gibt einen Auf- und Ab-, aber einen sozusagen einen natürlichen zyklischen Verlauf der Hormone.

00:04:56: Und mit Beginn der Perimeno Pause, der ja wie wir mittlerweile wissen viel früher ist als man mal angenommen hatte – das kann schon Frauenende der Dreißiger, Anfang der Vierziger betreffen -, dass die Perimenopauseintritt beginnt, sozusagen dieses Orchester nicht mehr so ganz rund zu spielen.

00:05:12: Ich vergleich das immer so damit, dass ein paar oder eine oder zwei Instrumente plötzlich schräg spielen und sich alles nicht mehr so gut anhören.

00:05:19: Und es sind eben die bekannten Hormone-Östogenen und Progesteronen, die sich da ganz langsam verändern.

00:05:29: Das ist nicht so, dass sie einfach abfallen, sondern es gibt einen richtigen Achterwarenverlaufsartiges auf und ab.

00:05:36: Es gibt Frauen ... sprechen darauf eben stärker an.

00:05:40: Die sind eben unsensitiver, das merkt man ja auch schon, wenn wir zum Beispiel überhaupt im Laufe des Lebens mal auf den Zyklus schauen, dass es Frauen gibt die mehr darunter leiden unter PMS, die sogar so starker Beschwerden haben was das PMDS ist oder im Rahmen einer Schwangerschaft oder nach einem Wochenbett.

00:06:01: also all diese Verläufe auch damals zu gucken wie ging's denn eigentlich so im Laube des Lebens mit dem Zyklos?

00:06:07: dass das schon auch da einen Einfluss hat, aber wir auch in der Gesellschaft ja oft darüber hinweggegangen sind.

00:06:12: Das wird immer so als normal abgefahren.

00:06:14: Wenn es um die Periode herum der Frau nicht schlecht geht und so ist es eben dann wenn die Perimino-Pause eintritt, dann sind diese Schwankungen wahnsinnig doll.

00:06:24: und was wir mittlerweile auch wissen ist, dass es nicht nur diese beiden Hormones sind, die dazu führen... Dass es dem Frauen schlechter geht weil sie zusammen mit dem ganzen Orchester-Spiel, mit den Neurotransmittern.

00:06:37: Mit so etwas wie Serotonin was wir im Zusammenhang mit Depressionen kennen und aber auch anderen Hormonen die in unseren Gerüren gebildet werden, die den Zyklus steuern.

00:06:48: Und die wollen halt Parto das noch ein Eisprung stattfindet.

00:06:52: also die sind so darauf ge... ja eigentlich, ähm, wie sagt man programmiert?

00:06:57: Programmiert genau!

00:06:58: Programmiert dass das ganze läuft, dass wir uns da zu sagen fortpflanzen Und die versuchen auf Teufel kommen raus, dass das alles rund läuft.

00:07:07: Deswegen

00:07:08: kämpfen sie ums Überleben?

00:07:09: Kämpfen

00:07:09: quasi gegeneinander!

00:07:11: Also ich finde es so schön ... Die Kathrin Schaudig in dem Buch ... Wechseljahre Hot Stuff Bissin To Go heißt das glaube ich.

00:07:20: Die macht auch den Podcast-Hormon gesteuert.

00:07:22: Die beschreibt das da auch so toll.

00:07:24: Das ist eben nicht darum geht es.

00:07:26: die Hormone abfallen und dann ist eigentlich dieses Wilde auf und ab und bei manchen Frauen führt das eben zu ganz starken Beschwerden Und das können Stimmungsschwankungen sein, es können bis zur depressiven Episoden sein.

00:07:38: Was dann auch wieder wichtig ist zu schauen, wie ging's mir überhaupt schon meinem Leben?

00:07:42: Hatt ich schon mal eine depressive Episode?

00:07:44: oder gibt es in meiner Familie

00:07:46: jemanden mit Impression?

00:07:48: Dann ist man sozusagen vorbelastet und auch Angsterkrankung, Ängste könnte stärker werden.

00:07:53: Ich sag mal so Alltagstängste.

00:07:56: Ich höre das oft von Eltern, dass sie plötzlich ... Plötzlich entfährt das Teenie-Kind, geht aus oder fährt auf Klassik.

00:08:05: Oh ja mein Albtraum!

00:08:07: Und dann plötzlich kommt so ein Schieß zum Gedanke ein, oh Gott was ist wenn der Bus vor Unglückt?

00:08:11: Oder also ne und es ist nicht so dass dieser Gedankel schnell wieder losgelassen wird sondern... Er

00:08:16: kann bleiben, ne?

00:08:18: Das

00:08:18: ist so ein bleibendes Angstgefühl und das ist sehr aversiv und sehr unangenehm.

00:08:23: Genauso kann es auch Situationen geben die ja auch im Alltag häufiger waren.

00:08:28: Bestes Beispiel hier in Hamburg Der Elb Tunnel.

00:08:30: Viele Menschen müssen der Tag täglich durch und machen das auch einfach so.

00:08:34: Und plötzlich gibt es vielleicht mal einen Tag, fährt die Frau durch und merkt, oh, das hört sich komisch an oder was ist los?

00:08:41: Dann fängt sie an zu checken und dann kann es zu einer ersten Panikattacke kommen.

00:08:45: Auch das wird häufiger berichtet eben im Rahmen der Wechseljahre.

00:08:49: Das Panikattacken auf einmal auftreten.

00:08:52: Ich hatte das tatsächlich im Flugzeug!

00:08:54: Auf einmal, ich bin seit Jahren, ne?

00:08:57: Ich bin jetzt Kind der Siebziger.

00:08:58: Ich bin das erste Mal mit elf geflogen und jetzt bin ich knapp fünfzig.

00:09:02: Ich hatte nie Flugangst.

00:09:04: Und auf einmal habe ich Angst in diese Maschine zu steigen.

00:09:09: Diese Staaten ist für mich jedes mal wenn ich nicht wüsste wie man meditiert würde ich da wahrscheinlich durchdrehen.

00:09:13: Ich versuch mich immer mit einer Meditations-App tatsächlich ein bisschen abzulenken aber das gab es vorher nicht.

00:09:19: Ich war schon eigentlich häufiger in Angst.

00:09:22: Ich bin ein vorsichtiger Mensch, ich habe schon eher das große Bedürfnis nach Sicherheit.

00:09:26: Deswegen Angst ist für mich gar nicht so fremd und auch sehr im Alltag integriert.

00:09:32: Ich will jetzt nicht sagen dass ich irgendwelche Angststörungen jemals hatte aber ich bin halt schon eher ein ängstlicher Typ.

00:09:38: Das ist natürlich jetzt in den Wechseljahren, also auch gerne dieses Nachtswachwerden.

00:09:43: Also ich meine abgesehen davon dass die Blase ein Jahr ärgert wie zu Schwangerschaftszeiten Ich stehe glaube ich dreimal die nacht auf oder viermal und wenn ich dann über diesen Tiefschlafpunkt komme Und dann mich wieder ins Bett lege Dann kriegt mein Kopf irgendein Gedanken zu fassen und der macht mich so mobil So wach und leider sind das keine guten Gedanken.

00:10:05: Da sind dann Gedanken, was passiert wenn ich vielleicht krank wäre.

00:10:09: Wie würde das hier weiter funktionieren?

00:10:11: Oder was ist in einem meiner Kinderschwerkranken?

00:10:14: Also da kommen manchmal Gedanken wo ich denke, krass!

00:10:16: Wo kommt denn das jetzt her?

00:10:17: und wie zu Hölle komme ich jetzt bitte noch mal zum Schlafen weil ich noch nicht ausgeschlafen bin und ich habe morgen auch einen langen Tag.

00:10:24: Dann geht der nächste Gedanke los, doch spannend.

00:10:26: Ja ja, das sind so richtige Teufelskreise die sich da auch bauen.

00:10:29: Ja, und das Spannende ist ja wie du es auch schon sagst.

00:10:31: Es sind keine guten Gedanken.

00:10:32: Das ist quasi die Alarmbereitschaft des Gehirns ist größer.

00:10:36: Ich erzähle auf immer schon generell in der Therapie dass unser Gehirn evolutionär nicht dafür gemacht ist, dass wir glücklich sind sondern dass wir überleben und deswegen scannen wir ja sozusagen unser Umfeld auch immer darauf was eben potenziell gefährlich ist.

00:10:52: Das muss ich mal ganz kurz stoppen.

00:10:54: Das ist ja ein geiler Satz, den du gerade gesagt hast.

00:10:56: Den möchte ich noch einmal.

00:10:57: Unser Gehirn ist nicht dafür... Wie war das?

00:11:00: Evolutionär gemacht?

00:11:02: Ja, dass wir glücklich sind.

00:11:04: Was für einen cool!

00:11:05: Okay krass.

00:11:06: Ja stimmt.

00:11:08: Und deswegen ist sozusagen quasi die Spur im Gehirne eine achtspurige Autobahn wo wir immer nur gucken was könnte gefährlich sein?

00:11:16: Und dieses Beruhigsein und Schönes erleben, das müssen wir ja quasi richtig immer wieder in unseren Alltag integrieren.

00:11:23: Und dafür sozusagen etwas tun.

00:11:25: Besonders in der Nacht sind wir auch wieder evolutionär, in der Höhle schlafend, den Gefahren noch mal viel mehr ausgesetzt.

00:11:33: Deswegen ist es so klassisch dass eben in der Nachkarte besonders diese Angstvollen, Sorgenvolle Gedanken kommen.

00:11:40: Weil wir

00:11:41: so schutzlos sind?

00:11:42: Ja, weil

00:11:42: wir schutzlose sind.

00:11:43: Das ist eben in einer Perimenopause in den Wechseljahren einfach offensichtlich durch dieses veränderte Zusammenspiel der Hormone mit den Neurotransmittern und allem, was dazugehört.

00:11:54: Eben sind wir dann noch viel anfälliger für.

00:11:57: Das ist ja so ein bisschen wie die Kinder ne?

00:11:58: Wenn kleine Kinder nachts im Schlaf also sagen mal schlafen ist das sensibelste was über Kindern haben da machen wir jeden einzelnen Entwicklungsschub merken wir spielstens in der Nacht über den Schlaf ist ja andersrum bei uns wahrscheinlich dann ähnlich.

00:12:12: Auch da, ich mein die Kinder wachen nachts auf mit Ängsten, die diesen Wach geworden waren, weil ein Traum schräg war, weil irgendwie ein Bild auf einmal im Kopf war... Das ist ja genauso schutzlos.

00:12:23: und jetzt sind wir in einem Alter wo wir ja eigentlich kognitiv sehr viel mehr ergreifen können.

00:12:28: aber die Kognitiverität habe ich das Gefühl es auch nachts nicht, also kognitive heißt ja dass Denkvermögen die Ratio, also das rationale Denk-Vermögen Das ist nicht abrufbar, ne?

00:12:38: Also diese Ängste sind ja wirklich nur im Gefühl.

00:12:41: Die finden nur... also im Bauch statt, im Brustraum.

00:12:45: wenn ich richtig doll wach wäre und mich hinsetzen würde, würde ich vielleicht noch mit meinem Gehirn dagegen steuern können und sagen können, ey is gut jetzt!

00:12:53: Ist doch nicht schlimm und das entspricht überhaupt nicht der derzeitigen Realität.

00:12:57: aber das kann ich an dem Moment nicht.

00:13:00: Und deswegen ist es jetzt zum Beispiel auch auf den Schlaf.

00:13:01: Hier gehen die Regeln zu sagen, dass man nicht zu lange im Bett liegen bleiben soll wenn man schlaflos ist sondern eher das Bett verlassen soll und eine Aktivität also nicht etwas aktivierendes machen aber sich z.B.

00:13:13: auch so versetzen Musik hören oder eine Übung machen also dass man das Bett kurz verlässt weil das Wett eben auch nicht mit Schlaflossigkeit so stark gekoppelt werden soll

00:13:25: Okay.

00:13:26: Wobei dann der innere Schweinehund natürlich ist, dass man aufstehen erstmal wieder übersetzen muss und das warme, übliche Höhlenbett verlassen gegen die kalte Couch wo in den Zweifel noch Fenster wohnen sie immer auf es.

00:13:39: aber gut ich kann nicht nachvollziehen weil dann wahrscheinlich auch erst mal wieder der rationale Gedankengang überhaupt im Bewegung kommt und dass die Ängste vielleicht dadurch auch kleiner werden oder?

00:13:48: Ja, und vor allen Dingen auch dann dieses Abstand dazu gewinnen.

00:13:52: Und eine Selbstfürsorgestrategie zu machen.

00:13:54: Ich mache mir jetzt ein Beruhigungstee oder ne Warme mich mit Honig... ...oder ich setze mich kurz in meinen Sessel, mach mir einen Podcast an, ne Beruhigungsmelodie oder was auch immer, ne?

00:14:04: Oder sich auf eine Jugarmatte legen und Meditationen machen.

00:14:08: Also es geht jetzt nicht.

00:14:09: letztens kurz ist.

00:14:10: aber wenn's wirklich sehr lang ist und das über mehrere Nächte auch, dann ist es immer schwierig.

00:14:15: Deswegen sagt man rundsätzlich Das Bett eher verlassen, als zu lange da drin zu liegen und zu grubbeln.

00:14:21: Ja, genau.

00:14:22: Es sind gar nicht nur Ängste, es sind auch Grübelschleife, das ist ja auch.

00:14:24: vorhin muss ich noch alles denken.

00:14:26: Das kenne ich aus.

00:14:27: der Therapieform natürlich auch.

00:14:29: Man zettelt und stift sich vielleicht neben dem Bettweg und die wichtigsten Gedanken kurz einmal aufschreibt damit der Gedanke gehen darf, damit man nicht die ganze Zeit dran festhängt.

00:14:38: Das sind natürlich immer noch Tools.

00:14:41: Lassen Sie nochmal über diese Stimmungsschwankung sprechen?

00:14:43: Du hast das schon mit einem Orchester gleichgesetzt dass da irgendeiner schief spielt.

00:14:49: Also als meine Stimmungsschwankung losging, ich das im ersten Moment noch nicht mal gemerkt habe.

00:14:54: Ich hab nur gemerkt dass die Stimmung zu Hause tatsächlich anstrengender war.

00:15:00: Für mich im Nachhinein das Gefühl weil meine Stimmung schlechter war, war die Stimmungen der Familie halt auch mitschlechter geworden, weil ich so ein bisschen stimmungsmäßig hier vielleicht auch der Regulator bin in der Familie.

00:15:12: Das heißt... wenn meine Tochter quasi schlechte Laune hatte und ich habe es aber gut aushalten können, dann war ihre schlechte laune halt auch sehr schnell wieder reguliert.

00:15:21: Und weg!

00:15:21: Wenn ich aber selber in diesen Stimmungsschwankungen festhänge, hat das nicht funktioniert.

00:15:27: Tatsächlich hab' ich gar nicht erst angefangen bei mir zu gucken, sondern ich war sehr angestrengt von meiner Familie.

00:15:32: Ich war sehr anstrengend von der Stimmung im Außen bis ich irgendwann mein Mann sprach und festgestellt hab', nie.

00:15:38: Ich glaub', dass ist tatsächlich vielleicht bin ich sogar der erste Schritt in dieser ganzen

00:15:42: Kette.".

00:15:43: Was hat das mit diesen Stimmungsschwankungen auf sich?

00:15:46: Das lässt sich vermutlich auch wieder eben durch diese hormonellen Schwankungen erklären.

00:15:50: Man sagt, die sind ja im Tagesverlauf sehr unterschiedlich.

00:15:54: Deswegen ist ja immer so.

00:15:55: dieses Argument macht es überhaupt Sinn zum Beispiel Hormonwerte zu messen weil dieser Wert eben so punktuell nur ist also A an welchem Zyklus-Tage ist aber auch von der Uhrzeit, dass Quartisol spielt eine Rolle kommt damit... Also das ist eben so ein Wahnsinniges Geflecht und das ist ja nicht nur was innen passiert, sondern auch etwas Außenes.

00:16:16: Also zu welcher Tageszeit ging es dir so?

00:16:19: Was hast du da schon alles vielleicht auch gebubbt an dem Tag?

00:16:23: Je mehr Stress, je mehr Belastung, desto weniger kann man noch abpuffern.

00:16:28: Aber eben auch als du gerade erzählt hast hatte ich die Idee, die Stimmungsregulatoren zu sein.

00:16:33: Das sind wir Frauen, Mütter oft... Und vielleicht ist es auch manchmal ein Zeichen zu sagen, okay.

00:16:38: Es reicht jetzt auch mal.

00:16:39: ich muss mich auch wieder mehr auf mich besinnen und gucken was mir gut tut.

00:16:43: Ich kann nicht immer nur für die andern

00:16:46: da sein Das ist auch eine Herausforderung einer Mutter, die älter wir werden dürfen.

00:16:51: Dass wir sagen muss ich gar nicht mehr alles mitmachen.

00:16:54: Ich finde das tatsächlich auch mit diesen... Also was da so alles rein fließt in dieses Angststimmungsschwankung?

00:17:04: vielleicht anfängliche Depressiones aber ja auch und dass glaube ich spüren auch viele Frauen von uns mann is' auch gar nicht mir so belastbar ne?

00:17:13: Also was man früher vielleicht mit dreißig, fünfunddreißig noch alles organisiert und gemacht und getan hat.

00:17:18: Der Kopf ist ja relativ schnell finde ich auch am Ende seiner Kapazität oder?

00:17:24: Ja absolut!

00:17:25: Das erlebe ich bei mir auch ganz doll so... Und da bei dieser Belastbarkeit dann tiere ich eigentlich immer eine Patientin die ich mal hatte weil ich das so bezeichnend fand was sie sagte.

00:17:35: Sie kam irgendwann zu mir.

00:17:37: Es war jetzt gar nicht das Anliegen, dass sie kamen.

00:17:39: Sie hat wechselt, sondern sie kam in die Psychotherapie und wir haben erst mal geguckt.

00:17:42: was ist los?

00:17:44: Und die sagt dann diesen Satz früher war ich immer diejenige der Sklavier getragen hat und nicht die Noten.

00:17:50: Aber heute schaffe ich es nicht mehr.

00:17:53: Also sie hat immer ordentlich Gewicht, sie hat alles gemacht und geblubbt und getan und den leichten Kram haben die anderen gemacht.

00:18:00: Dann kam sie eben... Ich kann das nicht mehr.

00:18:03: Dann kommt diese Frage, was ist los mit mir?

00:18:05: Ich bin nicht mehr so leistungsfähig.

00:18:07: Ich schaff das alles nicht mehr aber dann auch vielleicht im zweiten Schritt mal hinzugucken war das vielleicht auch ein Vorfeld schon zu viel.

00:18:16: also warum musste sie immer das Klavier tragen?

00:18:19: jetzt in diesem Fall?

00:18:20: ne.

00:18:21: Also auch da finde ich sind ja die Wechseljahre aus dem Punkt zu gucken.

00:18:25: Ist es auch okay wenn es nicht so weiter geht meiner Leistungsfähigkeit also dass nicht nur als Verlust anzusehen, sondern auch zu gucken.

00:18:33: Vielleicht ist das jetzt die Zeit um einen selbstfürsorglichen und mitfühleneren Blick auf mich selbst so haben.

00:18:40: Dass ich nicht einmal leistet

00:18:42: muss.

00:18:43: Genau alles tragen zu müssen.

00:18:45: Jetzt haben wir sehr viel über die möglichen Symptome erfahren also diese Stimmungsschwankung nicht mehr belastbar.

00:18:55: Was gibt es denn tatsächlich vielleicht für Ideen?

00:18:58: was Frauen an der Stelle tun können, wenn es sie auch wirklich in Wellen ist.

00:19:04: Eine Welle ist wieder gut und die nächste Welle tut wieder weh.

00:19:07: Was können Frauen so wie ich, Sandra?

00:19:10: Was kann ich tun, wenn ich von einer Welle erwischt werde auf der psychischen Ebene?

00:19:18: Der erste Schritt ist überhaupt erst mal informiert zu sein.

00:19:21: Wir nennen das ja Psychotherapie-Psychoeducation also zu wissen, was mit mir los ist.

00:19:27: Das hilft Auch schon im ersten Schritt zu wissen, ah da ist jetzt wieder diese Stimmungsschwankung oder weiter geht es mir nicht so gut.

00:19:34: Weil das und dass sein könnte.

00:19:36: Das ist der erste Schritt.

00:19:37: und der zweite ist dann auch nochmal zu gucken sind denn eigentlich die Basics meiner eigenen Grundversorgung erfüllt?

00:19:45: Und da sind wir wieder beim Thema Schlaf!

00:19:48: Der Schlagmangel macht uns ja so wahnsinnig verletzlich.

00:19:51: Also du hast vorhin auch diesen Hangover genannt, ne?

00:19:54: Das kenne ich auch von vielen, auch von mir, dass man das Gefühl hat, es ist ein Dauerkatergefügel, obwohl man nichts getrunken hat und dann wieder zu sagen... Ja genau!

00:20:03: Und zu gucken, also könnte es auch darin gehen jetzt gerade wenig Schlaf da war habe ich genug gegessen, auch das.

00:20:10: Kulturell gesehen sind wir eher in der Diätkultur aufgewachsen Wir Damen, die jetzt eben in dem Alter sind.

00:20:17: Wir haben alle irgendwie sie neunzigern miterlebt mit diesen Idealen.

00:20:21: Dann geht es oft so los dass nicht gefrühstückt wird oder zu lange Essenspausen gemacht wird.

00:20:26: das ist alles Stress für den Körper und wirkt sich eben auch auf unsere Stimmung aus.

00:20:33: wer unausgeschlagen und hungrig ist hat keine gute stimmung.

00:20:38: Wie heißt es, hangry?

00:20:39: Hangry und ärgerlich.

00:20:41: Das bin ich tatsächlich.

00:20:42: Ich wäre jemand die immer ein Schokoriegel-Enttasche haben sollte.

00:20:46: Genau!

00:20:47: Und da muss man jetzt auch wieder gucken... Also das habe ich zum Beispiel bei mir persönlich gemerkt wenn ich hungrig bin und dann Schokoriegel essen würde, dann würde ich bei mir sofort so einen Energietief spüren weil ich dieser Zucker, das wäre mir dann zu viel... Okay also auf einmal zu gucken was ist Ernährungstechnik, was muss sich auch in meiner Tasche haben?

00:21:04: Ganz viel, auch nicht nur Frauen in den Wechseljahren.

00:21:07: Auch Angst-Patientinnen oder so dass sie eben gucken müssen das die auch dem Blutzuckerspiegel nicht abrauschen lassen immer mein Apfel in der Tasche oder Nüsse und da wieder zu gucken Die Grundversorgung ist wichtig dann auch mal zu gucken.

00:21:19: wie sieht man Alltag aus?

00:21:20: habe ich überhaupt genug pausen?

00:21:22: kann Ich mit Pausen können?

00:21:24: Das sind tatsächlich so die die Basics.

00:21:26: und da sind wir eben bei dem großen Überbegriff der Selbstfürsorge den wir auch oft nicht gelernt haben, weil wir eben keine Eltern haben oder hatten die uns das vorgelebt haben.

00:21:37: Das sind Kriegs- oder Nachkriegsgenerationen.

00:21:41: Da waren ganz andere Themen erstmal primär wichtig und von daher sind wir da nicht so gut aufgestellt.

00:21:47: in der Schule haben das auch nicht gelernt.

00:21:50: Da sagst du aber jetzt auch gerade was, darüber habe ich eine Folge.

00:21:54: Dass wir damit so beschäftigt sind durch die Diätkulturen.

00:21:57: Jetzt wechseljahre sowieso dass wir am Bauch und Hüfte gerne zunehmen.

00:22:01: Das heißt wie wohl fühlte ich mich mit mir eigentlich?

00:22:06: Wie gut kann ich da mit mir umgehen?

00:22:09: und ist im Zweifel das die Hose enger geworden ist am Morgen mein Stimmungsbarometer für den restlichen Tag wenn man dann aufs Essen verzichtet.

00:22:19: Nährstoffe und alle, die in den Wechseljahren sind wissen wie wichtig sind Proteine.

00:22:25: Wie wichtig sind gute Mineralstoffe?

00:22:27: Wie wichtig ist gute Vitamine?

00:22:29: Wie gut ist gutes Essen für uns?

00:22:31: Dass wir das tatsächlich... Also es einfach so viel auf uns reinpasst.

00:22:35: Auf der einen Seite wollen vielleicht wieder ein gutes Körpergefühl haben, gleichzeitig wissen wir aber auch gar nicht unbedingt wie.

00:22:43: Weil wir aus dieser Diätgeneration halt entwachsen sind, dass man mit gutem Essen sein Körper aber auch ein gutes Zuhause liefert.

00:22:53: Das haben wir halt auch nicht wirklich gelernt.

00:22:57: Ja und dann kommt ja noch dazu das eben mit Eintritt in die Elternschaft.

00:23:02: Mutter schockt auf viele Frauen einfach Sport und Bewegung für sich aus dem Alltag streichen.

00:23:09: Weil der Alltag schon genug Kraft und Bewegungen mit sich bringen, dann noch wirklich gezielten Kraftsport oder Ausdauersport bleibt bei vielen energetisch einfach hinten übernimmt.

00:23:20: Und es ist ja auch tatsächlich so dass es eben nicht in die Selbstoptimierung geben soll.

00:23:25: Dann wieder dieses Mittelmaß zu finden und zu gucken das versuche ich auch mit zu erarbeiten.

00:23:29: Es geht eben nicht um lange Pausen oder Phasen wo du jetzt irgendwie trainieren musst sondern Eher zu gucken, Buch kann ich das vielleicht immer mal so im kleinen Bewegungs-Snacks auch in meinem Alltag einbauen.

00:23:40: Total wichtig!

00:23:41: Also können wir eigentlich sagen diese ganzen psychischen Herausforderungen natürlich können wir uns bei der Frauenärztin beim Frauenarzt über Hormonersatztherapie informieren es gibt Yoga es gibt Meditationen ist aber auch tatsächlich erstmal wichtig wenn ich das jetzt richtig verstanden habe in eine gute Selbstfürsorge zu gehen und auch zu schauen Wo ist vielleicht auch gerade ein Lack bei mir?

00:24:04: Also, wo muss ich grade was nachnäheren.

00:24:06: Sei es wirklich in der Ernährung, sei's im Schlaf, sei es in Pausen... Wo kann ich mich wieder priorisieren?

00:24:14: Kann man das so

00:24:15: zusammenfassen?

00:24:16: Ja absolut!

00:24:17: Das ist sozusagen die Basis, ne?

00:24:19: Es liegt ganz unten die Basisse, sozusagen diese Selbstfürsorge mit all dem, was dazugehört und viele haben ja beim Thema Selbstfür-Sorge dann der Englisch gibt Selfcare Denken irgendwie an Wellness-Massagen, besondere Retreats oder so.

00:24:33: Das ist eigentlich die Basisversorgung.

00:24:35: und danach würde ich jetzt sozusagen, ich habe gesagt, Psychoeducation zu wissen was mit mir los ist dann kommt dir selbst für Sorge Und dann können wir andere Themen angehen wie Was es eigentlich mit meinen Gedanken?

00:24:46: Was ist mit meinen Gefühlen?

00:24:47: also so klassische Sachen auch in der Verhaltenstherapie zum Beispiel Auch Thema sind.

00:24:53: Also da nochmal zu gucken gibt es auch Themen.

00:24:55: vielleicht Die Biografischabe müsste ich irgendwie Coaching, Beratung und Therapie machen.

00:25:00: Das ist ja für manche auch sinnvoll.

00:25:02: Gerade

00:25:02: noch ein wichtiger Punkt den ich ansprechen wollte zum Schluss.

00:25:06: Wir können jetzt nicht von der Allgemeinheit sprechen das kriegen wir alles alleine hin mit Selbstversorgung gute Ernährungen regelmäßig Pausen und Sport.

00:25:12: Ab wann würdest du auch einer Frau empfehlen, dass sie sich tatsächlich in Therapie oder vielleicht erst mal über den Arzt auch wirklich aufmacht?

00:25:20: Dass es vielleicht nicht einfach nur eine Stimmungsschwankungsepisode ist aus den Wechseljahren sondern noch wirklich vielleicht in eine pathologische Angststörung abdriften kann.

00:25:31: Oder in eine schwere Depression.

00:25:33: Ab wann würde ich sagen oder gibt's dem Punkt wo du einer Frau auf jeden Fall empfehle würdest da weiterzugehen als zu Hause alleine was zu unternehmen?

00:25:41: Also grundsätzlich ist es ja so, dass ich den Eindruck habe, dass Frauen sich eigentlich immer ein bisschen zu Schwethilfe holen.

00:25:48: Wenn wir zum Durchhalten und Aushalten irgendwie trainiert sind... Und wenn wir von Stimmungsschwankungen oder auch depressiven Episoden sprechen dann können wir sagen okay, wenn die Stimmung immer mal wieder besser wird und die schlechte Stimmung kürzer ist, ist das noch alles ok.

00:26:06: aber wenn festgestellt wird, dass sie gedrückte Stimmung wirklich mehr als zwei Wochen anhält Und dazu noch sowas kommt wie Interessenlosigkeit oder auch keine Freude mehr an Dingen, die früher mal Spaß gemacht haben.

00:26:20: Und auch eine Antriebe, dass der Antrieb gemindert ist also bei Frauen.

00:26:23: es ist häufig so das der Antrieb reicht um zu funktionieren und für die Kinder da zu sein, für Partner vielleicht auch noch bei der Arbeit aber es ist meist kein Antrieb dann mehr dafür wirklich nochmal eigene Dinge wie auch mal was schönes Unternehmen oder zum Sport geht.

00:26:38: Also ich wirklich auch, um die Set für Sorge zu kümmern.

00:26:41: Überhaupt

00:26:41: die Energie für Selbstfürsorge zu haben?

00:26:44: Genau!

00:26:45: Das ist häufig auch ein Zeichen.

00:26:49: Wenn eine Frau merkt sie es über diesen zwei Wochen... Was wäre der erste Schritt?

00:26:54: Der erste Schritt ist einerseits vielleicht mal mit der Hausärztin oder dem Hausarzt zu sprechen und ansonsten sich eine psychotherapeutische Sprechstunde um Termin zu besorgen.

00:27:05: Das kann man über die Hundertsechzehle, Hundertzitzel machen oder eben Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten vor Ort suchen dort sich zu melden.

00:27:17: leider ist die aktuelle Lage ja gerade so dass wir einfach viel anfragen haben zu wenig Therapeuten mit Kassensitz und aktuell gibt es ja auch noch eine Verschlechterung politisch.

00:27:29: Ja, aber auf jeden Fall sich ruhig Hilfe holen das ist kein Zeichen von Schwäche.

00:27:34: im Gegenteil sich selbst ernst und wichtig genug zu nehmen, dass man sich hier an jemanden wenden darf.

00:27:42: Dass man das nicht alleine machen muss.

00:27:44: Das ist nochmal ganz, ganz wichtig.

00:27:46: Sandra es war mir eine Freude dich heute hier gehabt zu haben.

00:27:49: Ganz, ganz toll.

00:27:50: vielen Dank für dein Input.

00:27:52: vielleicht an der Stelle.

00:27:53: in knapp zwei Wochen kommt dein erstes Buch raus.

00:27:56: Ja richtig!

00:27:57: Es heißt so wie deine Praxis MyMenoMind was deiner Züche in den Wechseljahren hilft und erscheint im Küselverlag.

00:28:05: Richtig!

00:28:07: Vorbestellen kann man jetzt schon, erzähl noch mal ganz kurz, was ist Inhalt des Buches?

00:28:10: Also wahrscheinlich wechseljahre und zücheln

00:28:12: aber... Genau, auch wieder so ein bisschen aufgeteilt in Psycho-Educationen.

00:28:16: also es geht eben ganz viel darum nochmal zu erklären warum und wie es mit unserer Psyche eben in den wechsel Jahren problematisch werden kann, so Grundlagen dazu, aber auch sagen zu häufigen psychischen Erkrankungen allgemein dann Möglichkeiten der Behandlung und dann aber auch ganz viel eigene Übungen, die man machen kann.

00:28:35: Also auch so ein bisschen was ich heute schon erzählt habe.

00:28:38: Also sozusagen ist es einen Ratgeber mit ganz viel Praxis auf drin.

00:28:42: Sehr schön!

00:28:43: Schön dass du dich auf diesen Weg der Arbeit gemacht hast.

00:28:46: Schön für uns Frauen, die davon partizipieren dürfen.

00:28:50: Sandra vielen vielen lieben Dank.

00:28:52: das war mir eine Freude ihr Lieben da draußen.

00:28:55: Ich hoffe, es hat heute für euch zumindest das gezeigt.

00:29:00: Dass wir viele sind und damit nicht alleine sind.

00:29:03: Und dass wir uns auf jeden Fall Unterstützung in irgendwelcher Form immerholen dürfen.

00:29:10: Sankt

00:29:11: ihr?

00:29:12: Ja sehr gerne!

00:29:12: Sank an dich auch einen schönen Resttag an euch da draußen.

00:29:16: natürlich auch eine Gute Woche, bleibt gesund und passt auf euch auf.

00:29:21: Und wenn ihr mögt, hören wir uns nächste Woche Sonntag wieder!

00:29:24: Bis dahin, Tschüss!

Über diesen Podcast

Mamsterrad 2.0 – Endlich alt genug

Wir sind mit diesem Podcast älter geworden. Unsere Kinder auch.
Über 300 Folgen lang ging es hier ums Mamasein. Um Erschöpfung, um Selbstfürsorge und um die Frage, wo wir bei der ganzen Sache eigentlich selbst bleiben. Die alten Folgen bleiben. Und der Podcast wächst weiter.
Ich bin Imke Dohmen, Mamacoachin aus Hamburg, 49, Mutter von zwei Töchtern im Teenageralter und seit 15 Jahren verheiratet.
Wechseljahre bei mir, Pubertät bei den Kindern- Puh!
Hier findest Du Worte, Einordnung und ehrliche Impulse für eine Lebensphase, in der vieles gleichzeitig passiert. Der Körper verändert sich, obwohl wir nichts anders machen als sonst. Die Konfektionsgröße passt plötzlich nicht mehr. Die Reizbarkeit kommt schneller, als uns lieb ist. Und alte Muster wie People Pleasing oder das ständige Funktionieren werden wieder lauter, obwohl wir dachten, wir wären damit längst durch.
Sind wir alt? Oder endlich alt genug?
Es geht um Sexualität, die anders wird. Um Freundschaften, die sich nochmal neu sortieren. Um Geld, Verantwortung und Rollenverteilung in der Familie. Um Beziehungen zum Partner, zu den pubertierenden Kindern, zu den eigenen Eltern und zu uns selbst.
Und um die Ahnung, dass jetzt eine Zeit beginnt, in der wir wieder mehr Platz einnehmen dürfen.
Mal alleine, mal mit Gästinnen. Auf Augenhöhe, psychologisch fundiert und mit Humor da, wo er hingehört.
Falls Du Mamsterrad schon kennst: Schön, dass Du wieder dabei bist.
Falls Du neu bist: Mach es Dir bequem. Wir hören uns sonntags.

von und mit Imke Dohmen

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